Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen.
Ingmar Bergman hat seine Referenzseite überarbeitet. Eine sehr ausführliche und beeindruckende Retrospektive seines Schaffens.
'Araki hat einen besonderen Stil, er beruhigt das Model, damit er eine eigene Welt schaffen kann' - der japanische Regisseur und Schauspieler Takeshi Kitano ist ein Fan des Fotografen Nobuyoshi Araki. Araki ist kein stiller Genießer: er ist ein herausforderndes Phänomen. Mit ca. 350 veröffentlichten Bildbänden einer der produktivsten Fotografen der Welt, kann Araki auf ein breit gefächertes Oeuvre verweisen. Doch seinen Ruf verdankt er seinen erotischen Fotografien. Araki provoziert, überschreitet Grenzen und setzt seine eigenen Maßstäbe des Ästhetischen. Arakimentari folgt dem Fotografen einen Monat lang durch Tokio: bei Fotoshootings, beim Karaoke im berüchtigten Shinjuku Tokios, beim Präsentieren von bislang unveröfftenlichten Bildern seiner Anfangszeit. In den zahlreichen Inter- views des Films erzählen Takeshi Kitano, Björk und viele seiner Models und Freunde von ihrem Zugang zum Werk eines Fotografen, der Japan polarisiert wie kein Zweiter. Travis Klose hat hier ein beachtliches filmisches Portrait eines ikonoklastischen Künstlers und seines bahnbrechenden Werkes geschaffen.
Danke, Arthaus. Danke, Ingmar Bergman.