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Livingroom

German DJs and their living rooms. *

Ricard_2 

Linus Ricard; Portfolio

Hellooks_2 

Hel Looks; selected street fashion from Helsinki. *

Widmann

Kurt & Walter; Villa Widmann, undatiert

Rector

Rector; Princess, 2005

Khan

Idris Kahn; Bernd & Hilla Becher Prison Type Gasholder, 2004

Idris Kahn; Every ...                                                            

K20 Kunstsammlung Nordrhein Westfalen;                               Düsseldorf; 26. Januar - 09. März 2008 

Vor der temporären Schließung des Hauses am Grabbeplatz und dem damit verbundenen Auszug der Sammlung wird die große Halle im Erdgeschoss für sechs Wochen eine letzte Ausstellung aufnehmen. Geplant ist eine Präsentation mit Werken des jungen britischen Künstlers Idris Khan (Jg. 1978). Dieser hat in den wenigen Jahren nach seinem Studienabschluss im Royal College of Art in London 2004 ein gedanklich luzides, visuell beeindruckendes und technisch-handwerklich brillantes Werk erarbeitet. Khans Sujets zeigen sein leidenschaftliches Interesse an kulturell kodierten Werken und Artefakten aus den Sphären der Literatur, der bildenden Kunst, der Musik. Seine Medien sind Fotografie und Video. In seinen Fotografien arbeitet der Künstler mit digitalen Überblendungen von gefundenen Bildern, Texten oder Partituren – seien es die Selbstbildnisse von Rembrandt, die Fotografien industrieller Bauten von Bernd und Hilla Becher, die Notationen der Etüden Chopins, die Buchseiten des Koran oder eines Traktates von Sigmund Freud. Idris Khans Überblendungen versetzen Texte, Bilder und Noten in eine vibrierende Unruhe; sie verleihen ihnen eine neue Dimension der Gegenwärtigkeit. Seine Videos zu klassischen Stücken der Musikliteratur von Bach und Schubert verwandeln die musikalischen Darbietungen in der mehrfachen Wiederholung und Überlagerung in visuelle und klangliche Palimpseste. Aus vielschichtigen Bildern menschlichen Wissens und schöpferischen Produzierens formt Khan Artefakte mit künstlerischem Eigenrecht, die über Strategien der Aneignung im Sinne der Appropriation Art hinausgehen. Khan verdichtet die Vielzahl der bildlichen, sprachlichen oder musikalischen Quellen zu rätselhaften Bildern; aus der Gleichzeitigkeit einer Überfülle an Daten und Informationen resultieren unlesbare Destillate, die neue ikonische Qualitäten entfalten.

Juto_2

Sandra Juto; Portfolio, Blog

Micksch

Caterina Micksch; Gretchen, undatiert

Klaus Schulze im Gespräch mit Georg Abts.

Das Universum ist ein Ready made. Es enthält alle Komponenten der Versorgung und du spielst einfach ein wenig damit herum. Du positionierst dich in Beziehung zu anderen. Ob du dich nun am Anfang oder am Ende befindest. Schlussendlich macht man doch immer das Gleiche und ist in diesem Kontinuum. Du bist kein Erfinder, nur eins der Elemente aus diesem Strom. In diesem Sinne gibt es nichts Einzigartiges an irgendjemandem. Und sicherlich nicht an mir. Alles, was man tut, ist das Füllen einer Lücke. Diese Lücke existiert und jemand wird sie ausfüllen. Vielleicht du. Es kann aber genauso gut jemand anders sein. *