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Holdt

Jacob Holdt - Amerikabilder 1970 - 1975

Museum Folkwang; Essen, 17. März 2007 - 17. Juni 2007

Als Jacob Holdt 1970 von Kanada in Richtung Südamerika aufbrach, ahnte er noch nicht, dass sein Reiseabenteuer ihn fünf Jahre lang durch die USA führen würde. Er reiste per Anhalter, ließ sich mal hier, mal dort aushalten, nahm Drogen und lebte von der Hand in den Mund. In den Ghettos der USA wuchs sein Interesse für das "schwarze Amerika" und dessen Lebens- bedingungen. Seine Eltern in Dänemark glaubten seinen schriftlichen Berichten über die katastrophalen Zustände nicht und schickten ihm eine Fotokamera, mit der er seine Amerikabilder festhielt.

Die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang zeigt in der Ausstellung eine Auswahl von 200 Fotografien des 1947 in Kopenhagen geborenen Dänen. Die Bilder werden teils als farbige Abzüge, teils in vier Projektionen gezeigt.

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